Nur wer cool bleibt, kann gewinnen!
Normale Stichspiele kennt jeder. Reihum werden Karten ausgespielt und entweder gewinnt derjenige mit der höchsten Karte die Runde oder derjenige, der Trumpf ausspielt. So weit, so gut. Bei Rage ist das zwar ähnlich und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied. Denn hier sind die Spieler gefordert, vor Beginn der Spielrunde anzusagen, wie viele Stiche sie in dieser Runde machen werden. Und das ist gar nicht so einfach, aber nur dafür gibt es die Punkte.
In der ersten Runde erhält jeder Spieler zehn Karten, es geht also um 10 Stiche. In der zweiten Runde erhält jeder neun Karten, in der dritten acht usw. bis letztendlich in der zehnten Spielrunde nur noch um einen Stich gespielt wird. Nach dem Austeilen der Karten sortieren die Spieler ihre Karten nach Farben und Werten auf die Hand. Hat jeder Spieler seine Karten gesichtet, gibt er an, wie viele Stiche er in dieser Runde machen wird. Danach werden die Karten reihum ausgespielt. Wer die höchste Karte in der zuerst ausgespielten Farbe, oder die höchste Karte der aktuellen Trumpffarbe ausspielt, gewinnt den Stich.
Als wäre die Voraussage von Stichen nicht schon Herausforderung genug, gibt es bei Rage auch noch Aktionskarten. Diese Karten kann man ausspielen, wenn man die angespielte Farbe nicht auf der Hand hat. Durch die Aktionskarten kann die Trumpffarbe wechseln, oder zusätzliche Plus- oder Minuspunkte vergeben werden. Sind alle Stiche einer Runde ausgespielt, wird gewertet. Für jeden Stich gibt es Pluspunkte.
Stimmt die Voraussage mit der tatsächlichen Anzahl der gewonnenen Stiche überein, dann erhält der Spieler zehn Pluspunkte. Stimmt die Voraussage nicht mit der Anzahl der gewonnenen Stiche überein, dann erhält der Spieler fünf Minuspunkte. Nach 10 Runden ist das Spiel beendet. Wer dann die meisten Punkte besitzt, gewinnt.